Nachhaltigkeit in der Region

Das Thema Nachhaltigkeit wird immer wichtiger und viele Menschen glauben, dass das für sie eine drastische Veränderung im Alltag bedeutet. Dabei ist der Begriff Nachhaltigkeit weit gefasst, sodass man auch mit wenigen Mitteln schon einiges erreichen kann. Eine Hilfestellung sind die vielen regionalen Projekte zu dem Thema, von denen ein Teil im Folgenden vorgestellt wird.

In den letzten Jahren ist z.B. das Konzept der Unverpackt-Läden immer beliebter geworden und man kann es inzwischen in vielen Städten finden. Für viele Kunden sind die Läden eine interessante Alternative, allerdings bilden sie immer noch eine Nische. Trotzdem könnten zukünftig auch traditionelle Supermärkte dieses Konzept umsetzen.

Apropos traditionelle Supermärkte, hier sind die Regale meist bis Ladenschluss prall gefüllt, gleiches gilt für Bäckertheken oder Kiosks. Was nicht gekauft wird, landet in der Regel im Müll. Seit 2012 retten die Mitglieder des Vereins „foodsharing“ dieses genießbare Essen vor der Tonne.

Eine weitere Möglichkeit seinen Einkauf nachhaltiger zu gestalten ist das Konzept der Gemüsekiste. Hierbei braucht man das Haus gar nicht erst zu verlassen, sondern bekommt frisches saisonales und regionales Gemüse vor die Tür geliefert. Somit werden Bauern aus der Region unterstützt und es müssen keine weiten Flugstrecken zurückgelegt werden.

Wer nicht vor einer Herausforderung zurückschreckt und mal etwas ganz anderes im Sinne der Nachhaltigkeit probieren möchte, kann beim „Urban Gardening“ aktiv werden. Bei solchen Projekten wird Obst und Gemüse selbst angebaut und geerntet. Vom kleinen Beet mitten in der Stadt bis zum großen Feld etwas außerhalb, gibt es eine große Bandbreite.

Eine Gemeinsamkeit der hier beschriebenen Projekte ist, dass sie sich auf das Thema Essen beziehen. Tatsächlich ist das ein Bereich in dem es viele Probleme im Hinblick auf Nachhaltigkeit gibt. Gleichzeitig gibt es aber auch Lösungsansätze, gerade was die Verschwendung von Essen angeht. 

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